Foto- und Videoausrüstung 

 

Anfangs benutzte ich eine Kleinbild- (ROLLEI 35 S) und eine Spiegelreflexkamera (NIKON F3) mit entsprechendem Zubehör und verknipste dabei so manchen Diafilm. Vielen von uns wird es so gegangen sein.

Erst 2006 habe ich mit der digitalen Fotografie begonnen. Eine kleine SONY DSC-W5 begleitet mich seither auf meinen Touren. Ich habe mich für die 5 Megapixel SONY enschieden, weil die Akkus bei einem sehr geringen Stromverbrauch der SONY erfreulich lange betriebsbereit bleiben und das verbaute Carl-Zeiss-Objektiv "nicht schlecht" ist! Das Gehäuse ist komplett aus Aluminium. Einziger Nachteil: der Memory Stick Pro von Sony ist nicht so preiswert wie andere Speicherkarten.

Quelle: dpreview.com

Seit 2008 nutze ich einen PANASONIC HDC-SD5 Camcorder, den ich gelegentlich an einem RAM-Mount am Motorrad befestige. Leider sind die Vibrationen während der Fahrt für gute Aufnahmeergebnisse teilweise zu stark. Der Camcorder nimmt im AVCHD-Format auf - die Qualität ist entsprechend hervorragend. Als Schutz für das verbaute LEICA-Objektiv habe ich einen preiswerten UV-Filter vorgeschraubt. Am PC lassen sich aus dem HD-Video heraus auch Einzelbilder (in recht ordentlicher Qualität)  abspeichern - so z.B. geschehen für die Galerie "Baltikum 2008".

Quelle: ram-mount.com

2010 kam eine GOPRO Hero Kamera hinzu, die auch im HD-Modus aufnehmen kann. Das Befestigungssystem ist nicht so anfällig für Schwingungen, und mit dem wasserdichten Gehäuse ist der Einsatz während der Fahrt auch bei "schwierigen Bedingungen" kein Problem. Dabei ist erstaunlich, wie stabil die Saugnapf-Befestigung (rechtes Bild) ist! Die Kamera selbst ist winzig (6x4x3cm) und leicht - eine Befestigung auch am Helm ist mit dem beigefügten Halterungssystem (Klebehalter mit Klickverschluss, linkes Bild) problemlos möglich. Das Video "Feierabendrunde durch den Harz - Oktober 2010" ist das erste Video mit der GoPro - zu finden unter "Fotos und Videos" eine Seite zurück!

     Quelle: HeKaSys              


 

Meine Videos bearbeite ich anschließend am PC mit entsprechenden Programmen. Die Vertonung mit Hintergrundmusik macht mir dabei besonderen Spaß, allerdings ist das ein wirklich zeitaufwendiges Hobby - perfekt für die motorradfreie Zeit im Winter!

Das Aufladen der Akkus kann unterwegs zu einem Problem werden - wer lässt schon gerne teure Ausrüstung unbeaufsichtigt beim Ladevorgang in den Sanitärräumen der Campingplätze herumstehen?!  Ein kleiner Wechselrichter von 12V auf 230V macht mich inzwischen unabhängig. Meine Akkus werden während der Fahrt über die Bordsteckdose aufgeladen. Ich habe mich für ein Modell mit einem zusätzlichen USB-Anschluss entschieden - spezielle Ladegeräte vom Handy, MP3-Player usw. muss ich also nicht mehr mitnehmen! Mein Wechselrichter passt übrigens genau in einen "Dosenhalter". 

WECHSELRICHTER PI 100-12 USBWECHSELRICHTER PI 100-12 USB

 Quelle: conrad.de
 
Inzwischen gibt es natürlich auch deutlich kleinere und sehr preiswerte USB-Adapter für Kfz.-Steckdosen, über die man dann alle entsprechenden Geräte während der Fahrt völlig problemlos mit der 12V-Bordspannung aufladen kann. Schön ist es, wenn es eine günstig platzierte Steckdose gibt - nämlich möglichst im vorderen Bereich der Armaturen in der Nähe des Tankrucksacks.
 
 
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